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Die Luxusdusche in der Wüste
Barbara
/ Kategorien: Die Hinreise

Die Luxusdusche in der Wüste

Was für eine Fahrt: von Keetmanshoop nehmen wir die B4 Richtung Lüderitz, biegen dann in Goabeb ab Richtung Bethanien und Maltahöhe. Ab Bethanien (ehemalige Missionsstation) haben wir ungeteerte Strasse, aber derart gut, dass ein Jumbo landen könnte. Hier haben sie Platz für breite Strassen.... Landschaftlich werden wir überwältigt: die Fahrt durch die Tirasberge ist umwerfend. Wir gelangen ins schwärmen und verlieben uns in dieses Gebiet. Abwechslungsreich und doch karg und einsam und dennoch voller Überraschungen, landschaftlich bezogen. Uns fehlen die Worte. Die Strasse ist sehr staubig, schon von weitem sieht man ein entgegenkommendes Auto. Wir sehen auch von weitem, dass ein Auto auf der Strasse still steht. Es ist selbstverständlich, dass wir anhalten und Hilfe anbieten (wurde uns ja auch angeboten vor einigen Tagen). Der Farmer grüsst erst in Afrikaans, wechselt dann auf Englisch und sagt: ihr könnt mir nicht helfen, ihr habt ein Dieselauto, ich habe ein Benzinauto... Ich brauche Most! Er wünscht uns schöne Namibiaferien und wir fahren weiter. Jedes entgegenkommende Auto ist ein Dieselauto.... Wie lange musste er wohl warten?
Einige Kilometer später sehen wir schon von weitem, dass ein Mann Zeichen macht, um uns aufzuhalten. Als wir nahe sind, sehen wir, dass es sich um Farmarbeiter handelt, die "Autostopp" machen, leider haben wir keinen Platz. Res macht das entsprechende gängige Zeichen, dass sie akzeptieren. Im letzten Augenblick sehen wir noch, dass er ein Zeichen macht, ihm etwas zu trinken zu geben. Wer weiss, wie lange es dauert, bis sie aufgeladen oder vom Farmer abgeholt werden, es ist 31 Grad. Wir stoppen mit einer riesigen Staubwolke und gebeb den beiden Männern Wasser.
Dann kehren unsere Gedanken zurück zu diesem schönen Fleck der Erde.... Wir kreieren Ideen, philosophieren wie verrückt und landen in Büllsport. Die Besitzerin der Gästefarm übergibt uns eine grosse schwarze Kiste, beinhaltend 2 Lampen, ein Bund mit ca. 15 Schlüsseln, ein Heft mit Hinweisen und ein wenig Anfeuerholz..... Ihr Boy führt uns ins Camp. Wir sind sprachlos. Einfach super genial. Alleine, wegab Allem.
Toilette, Dusche (inkl. Heisswasser) und geniale Grillmöglichkeiten. Und die Aussicht: uns fehlen die Worte!
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