Website Barbara & Res
Search
Fahrt nach Sesriem
Barbara
/ Kategorien: Die Rückreise

Fahrt nach Sesriem

Beim Aus-Checken im Ritz sagt uns der Manager, Walter, er habe uns vor ca. einer Woche auf dem Spreeshoogte-Pass gekreuzt. Er habe unseren roten Mitsubishi Triton mit Mission-Anhänger sofort wieder erkannt. Hier sind alle Allradfahrzeuge weiss (wegen der günstigeren Versicherungsprämien, aber auch wegen der Hitze), unser Auto fällt also offenbar auf. Walter haben wir im Februar kennen gelernt, als wir im Ritz campten. Nun geht unsere Fahrt weiter durch die Wüste Richtung Sesriem, dem Eingangstor zu den Sossusvlei-Dünen. Da die Etappe nicht allzu gross ist, beschliessen wir, einen Umweg zu machen und die beiden Pässe Spreeshoogte- und Remshoogte-Pass noch einmal zu überqueren. Oben auf dem Spreeshoogte-Pass zeigen wir unseren Freunden DIE Villa (die Farmersfrau hat uns das okay gegeben). Auch sie sind hin und weg! Die Pässe sind 1750 und 1500 m ü.M. Seit Freitag haben wir nie mehr einen Tropfen Wasser gesehen. Was für ein Erlebnis, plötzlich auf ca. 1400 m ü.M. durch einen Fluss zu fahren, ca. 30 cm tief! Dies ist ein sehr spezieller Moment: Wasser.... Daneben nur Berge, Geröll und Kargheit. Wir fahren weiter, verlieren wieder an Höhe und passieren zwei Farmen. Sie liegen nahe an den Bergen, um sie herum eine kleine grüne Oase. Dann wieder nichts, nur Weite, Weite, Einsamkeit und Kargheit. Aber wir sehen Kudus, Gemsboks, Baboons und Zebras. Offenbar können diese Tierarten hier leben, weil es eben Wasser hat. Nach den beiden Pässen durchqueren wir eine weite Ebene und gelangen dann nach Sesriem, wo wir Camping gebucht haben. Es ist 38 Grad am Schatten....
Gegen Abend besucht uns eine Mitarbeiterin des Camps. Sie tritt nicht ein in unsere Privatsphäre, sie fragt höflich um Einlass. Es ist Esther. Sie ist für einige Campingplätze zuständig, welche zu den nächsten Duschen und Toiletten gehören, die sie sauber halten muss. Sie fragt uns, ob wir Kleider waschen wollen, sie würde das für uns besorgen. Anne und ich stellen gleich einen Kleiderberg zusammen. Nichts ist schmutzig, aber so total versandet und verstaubt. Welch ein Glück. Schuhe sollen wir ins Zelt nehmen, sagt sie uns noch, die Schakale seien geil darauf. Während unsere Männer duschen und sich fürs Schlafen vorbereiten, spaziert bereits der erste Schakal um uns herum. Noch immer ist es heiss, dennoch gehen wir früh schlafen, das Tor öffnet umhalb 6, um zu den Dünen zu gelangen und dies wollen wir uns nicht entgehen lassen!
Previous Article Die schöne Lodge in der Namib!
Next Article Die Deadvlei...
Print
1966 Bewerten Sie diesen Artikel:
Keine Bewertung
  • Gallery
Copyright 2018 by Barbara and Res Nutzungsbedingungen Datenschutzerklärung
Back To Top