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Unsere zweite Reise nach Namibia, im Herbst 2012

Auf geht's nach Namibia

Annemarie und Daniel begleiten uns

  • 9 September 2012
  • Autor: Barbara & Res
  • Anzahl der Ansichten: 1874
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Ende August haben sich unsere Freunde definitiv entschieden. Sie fahren mit uns nach Namibia, resp. fahren mit uns durch Namibia. Sie fliegen von Zürich via Johannesburg nach Windhoek, wo wir sie mit unserem Auto und Trailer abholen werden. Dann reisen wir während zwei Wochen durch Namibia und zurück nach Südafrika zu uns in The Crags.

Listen erstellen

im Listen erstellen bin ich ja Weltmeisterin - sagt meine Umgebung...

  • 27 September 2012
  • Autor: Barbara & Res
  • Anzahl der Ansichten: 1744
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In meiner nächsten Umgebung heisst es immer wieder, ich sei Weltmeisterin in Sachen "Listen erstellen" - mag ja sein, dafür fehlt dann (meistens) Nichts oder zumindest nur Weniges... Als Erstes mache ich eine Liste für die Schweiz, was wir uns gerade so Alles wünschen aus der Schweiz (Alcacyl, Hero-Rösti, Jersey-Fixleintücher (echt, das gibt's hier NICHT), Medikamente, Taschenbücher und und und...

Reiseplan und Organisation

vier Wochen unterwegs

  • 28 September 2012
  • Autor: Barbara & Res
  • Anzahl der Ansichten: 1786
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Res und ich starten ca. am 7./8. Oktober Richtung Namibia. Wir fahren via George - Oudtshoorn - Upington durch den Transfontier National Park nach Namibia Richtung Windhoek, wo wir unsere Freunde am 24. Oktober am Flughafen abholen. Seit ende März waren wir nicht mehr weg - es ist Zeit, loszufahren!

Brot backen auf der Reise

Toastbrot ist uns definitiv "verleidet"

  • 28 September 2012
  • Autor: Barbara & Res
  • Anzahl der Ansichten: 2551
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   Auf unseren Reisen haben wir jetzt immer einen Backofen vermisst - für Gratins, Aufläufe und Brot backen. Kürzlich haben wir einen Tipp bekommen und diese Form gleich bestellt. Seither probieren wir Alles, was wir bisher im Ofen gemacht haben, in dieser Form. Gratins, Aufläufe und Kuchen sind schon mal gut gelungen.

Knie, Rücken und Hüfte...

  • 5 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 5474
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Planen, organisieren, einkaufen, vorbereiten, packen, dies ist der heutige Tag. Wie auch Bonface instruieren, was er alles muss und soll in den nächsten vier Wochen. Zwischen Ruhepausen (Res Knie geht es nicht gut, mein Rücken, meine Hüfte und mein Fuss tun weh - werden wir alt?) machen wir uns schlau über die kommenden Tage, wie wir nach Windhoek kommen. Wir stellen fest, dass wir mehr als genug Zeit haben und die Tage völlig zeitlos planen können. Was für ein gutes Gefühl!!!!!

Die Abreise

  • 6 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1796
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Die Abreise
Unsere Abreise fängt schon mal gut an: wir verschlafen uns um eine Stunde... Endlich, um 10 Uhr geht es los Richtung Paula und Jack. Wir sind zu Kafi eingeladen und müssen noch unsere zweite Matratze aufladen. Faye und Horst aus Oesterreich sind eingetroffen, sie suchen ein Haus in The Crags und wollen so schnell wie möglich nach Südafrika zügeln.

Aber wo sind die Löwen?

  • 7 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 4832
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Aber wo sind die Löwen?
Bereits um 7 Uhr sind wir beim Frühstück, heute wollen wir endlich die vor einem Jahr wieder eingegliederten Löwen sehen hier im Park. Wir sehen Zebras, Strausse, Red Hardebiests, Oryx-Antilopen und Springböcke, aber keine Löwen. Zurück im Camp erfahren wir, dass sich die Löwen im Moment in unwegsamem Gebiet bewegen. Diese Löwen sind mit Satelittensendern ausgerüstet...

Erste Probleme

Die Katzenwelt zu Hause macht Probleme...

  • 8 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1536
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Wir verlassen den Karoo NP und füllen unseren Tank wieder voll auf mit Diesel. Sicher ist sicher, wer weiss, wie lange der LKW-Streik noch andauert. In Joburg sind die Tankstellen bereits leer, wie auch die Gestelle in den Supermärkten. Kommt uns das nicht ein bisschen bekannt vor??? Malawi Juli/August 2011....
Ab Beaufort West fahren wir durch das Northern Cape Richtung Norden bis wir kurz nach Britstown unser Camp beziehen. 280 km und nur gerade zwei Ortschaften, dazwischen Weite, Oede und nochmals Weite. Auf dieser Strecke sehen wir etwa 10 Farmen, allesamt Schafzucht. Ansonsten einfach nur Natur pur. Jeweils schon von Weitem wissen wir, wann wieder mal eine Farm auftaucht, denn die Oede zeigt kein Grün. Die Farmen liegen wie Oasen in sattem Grün. Unzählige Windräder pumpen das wertvolle Wasser zum Farmer und seinen Angestellten. Diese Farmen ...

Upington zum zweiten

  • 9 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1794
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Upington zum zweiten
Wir verlassen das Kambro Camp und fahren nun Richtung Upington. Auf diesen 520 km hat Res das Lenkrad nur etwa 20 x bewegt! Schnurgerade durch die Weite des Northern Cape. So etwa alle 30-40 km sehen wir eine Farm und auf diesen 520 km passieren wir nur gerade 3(!) Ortschaften!!!! Einsamkeit pur.... Dennoch gefällt uns diese Gegend, die Vegetation ist recht abwechslungsreich, Büsche, Sträucher und Bäume verändern sich fortlaufend, je nördlicher wir reisen. Unser Ziel ist das Nature Reserve Spizkop...

Hilda und Fridolin

Die Springböcke

  • 10 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1609
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Hilda und Fridolin
Schon um 8 Uhr fahren wir in die Stadt und schauen uns den Trailer an. Aber es ist nicht Derjenige, den wir uns wünschen. Geld gespart!
Wir machen einige Einkäufe, tanken voll, buchen für den Park und sind mittags wieder auf dem Camp. Ich taufe die beiden Springböcke, die ständig um uns herum hüpfen auf die Namen Hilda und Fridolin....

Die Baustellenarbeiter

  • 11 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1508
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Wir fahren nochmals kurz in die Stadt: Res' Schuhe sind in Woodsgift geblieben... Also Schuheinkauf! Nun sind wir wieder zurück, das Feuer ist angeworfen, bald starte ich mit der Zubereitung eines Gulaschs im Potjie...
Hoffentlich kommt dies gut!
Ja, es kommt gut und die drei Männer geniessen es sichtlich, bekocht zu werden. Sie arbeiten im Strassenbau in einer privaten Firma, die aber zu 90% Prozent Aufträge für den Staat ausführt. Auf die Frage, wie das denn mit den Arbeitern funktioniere, bekamen wir folgende Antworten.

Ab in den Kalahari Gemsbockpark

  • 12 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 19116
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Von unserem Camp ausserhalb Upington geht es nun in den Park. Auf den 250 km sehen wir kaum je eine Farm. Die Strasse ist nicht mehr ganz so schnurgerade, dafür geht es auf und ab in sanften Wellen durch Sanddünen, auf denen weiss-gelbe Gräser wachsen und grad in Blüte stehen. Wir niessen uns dumm und dämlich!!! Unsere Nasen kitzeln wie verrückt.

Barbara's erste Löwen!

  • 13 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 5307
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Barbara's erste Löwen!
Kurz nach sieben machen wir uns auf den Weg nach Nossob ins nächste Camp, 160 km nördlich vom Parkeingang Twe Rivieren. Die Strasse ist tiefsandig, dann wieder sand-wellblechartig, eigentlich gar kein Fahrvergnügen. Landschaftlich aber wunderschön: weisse Sanddünen wechseln sich mit Gelben und Roten ab. Die Strasse liegt im eigentlichen Flussbeet des Nossob, aber wann dieser Fluss das letzte Mal Wasser geführt hat, steht wohl in den Sternen...

Wir haben eine Schraube locker...

  • 14 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1768
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Wir haben eine Schraube locker...
Frohgemut starten wir kurz nach Sieben Richtung Namibia-Grenze. Wir müssen 40 km zurückfahren, auf gleicher Strecke, wie wir in das Nassobcamp kamen. Bei der Abzweigung ist ein Picknickplatz mit Toiletten. Wir machen kurz Halt und Res stellt fest, dass unser Anhänger defekt ist. Wir haben eine Mutter verloren, dadurch hat sich der Bolzen gelöst... Es ist schon 42 Grad heiss, aber erst 9 Uhr...

Katzenproblem 2 (Zuhause)

  • 15 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1570
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Frühmorgens ruft Bonface an, wir ahnen nichts Gutes. Und so ist es. Eine Wildkatze hat unseren beiden verbliebenen Katzen nach dem Frühstück aufgelauert und Jamie gejagt. Bonface konnte die Wildkatze zwar vertreiben, aber von Jamie fehlt jede Spur. Ich sende eine SMS an Jack, er solle doch bitte umgehend zu Bonface. Später erhalte ich einen Anruf, es habe sich um eine Rooicat (Caracal) gehandelt. Wir bitten Bonface, die Kleine einzusperren und nach Jamie Ausschau zu halten.

Ab in die Wüste

  • 16 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 5096
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Ab in die Wüste
Nachdem wir gestern das Auto aufgeräumt und entstaubt haben und den Trailer nach Erhalt ebenfalls à jour gebracht haben, geht die Reise nun direkt an die Grenze. 130 km pfeilgerade, super gute Asphaltstrasse. Die Zollformalitäten laufen an beiden Posten zügig, mit Spässen und viel Gelächter. Wir verstehen nicht, warum wir immer so viel Negatives darüber lesen. Wie benehmen sich die Menschen denn? Dass es so viel Unmut zu schreiben gibt?
Ab der Grenze geht es weiter Richtung Karasburg, Grünau und nach Ketmaanshoop. Von Grünau bis K'hoop kennen wir die Strecke. Diese fuhren wir vor ganz genau drei Jahren mit dem Camper in gegengesetzte Richtung. Erinnerungen kommen wach, wie etwa ein Gespräch "wie sagen wir dies den Eltern, dass wir zügeln....".

Die Luxusdusche in der Wüste

  • 17 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 4929
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Die Luxusdusche in der Wüste
Was für eine Fahrt: von Keetmanshoop nehmen wir die B4 Richtung Lüderitz, biegen dann in Goabeb ab Richtung Bethanien und Maltahöhe. Ab Bethanien (ehemalige Missionsstation) haben wir ungeteerte Strasse, aber derart gut, dass ein Jumbo landen könnte. Hier haben sie Platz für breite Strassen.... Landschaftlich werden wir überwältigt: die Fahrt durch die Tirasberge ist umwerfend. Wir gelangen ins schwärmen und verlieben uns in dieses Gebiet. Abwechslungsreich und doch karg und einsam und dennoch voller Überraschungen, landschaftlich bezogen. Uns fehlen die Worte. Die Strasse ist sehr staubig, schon von weitem sieht man ein entgegenkommendes Auto...

Brot für Brüder...

  • 18 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 5310
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Brot für Brüder...
Wir erwachen erst um acht Uhr, so still ist/war es hier! Wir verlassen das Bullsport-Camp und fahren nun weiter Richtung Norden nach Solitaire. Statt die kürzere Route zu wählen, fahren wir über den Reenshoogte-Pass durch die Naukluftberge. Es lohnt sich: Einsamkeit pur, landschaftlich wiederum abwechslungsreich und interessant. Wir staunen nicht schlecht ...

Die Villa Wahnsinn!

  • 19 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 3349
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Die Villa Wahnsinn!
Die Fahrt geht nun über den Spreeghoote Pass. Wir wollen oben auf dem Pass campen. Der Pass liegt auf 1700 m ü.M., wie wir oben sind erstreckt sich ein riesiges Hochplateau vor uns auf. Eine Farm bietet Camping an und so machen wir Halt. Von Weitem sehen wir sehr schön gedeckte Strohdächer. Dies seien Villen, aber alle besetzt. Also Camping. Wie wir bezahlt haben, erinnert sich die Farmersfrau, dass Jemand annulliert habe. Ob wir denn lieber eine Villa hätten?

Die ersten Schweizer...

  • 20 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1649
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Die ersten Schweizer...
Fast ein bisschen traurig verlassen wir die Namibgrens-Farm Richtung Windhoek. Nach gut drei Stunden schlechter Schotterpiste kommen wir ziemlich durchgerüttelt in Windhoek an. Als Erstes brauchen wir Diesel. Der Tankwart beklagt sich bei Res über die Kälte: er sei kurz vor dem erfrieren - das Thermometer zeigt 22 Grad an....

Die Namibianische Köchin im Baströcklein...

  • 21 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 4933
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Dank Wireless können wir heute alle Reisetage-Einträge und einige Fotos auf unsere Homepage laden. Die Verbindung ist nicht gerade schnell, etwa so schnell wie sich eine Schnecke vorwärts bewegen würde, gäbe es Schnecken hier in Windhoek....

Grosseinkauf in Windhoek

....und das zarte Oryx Fillet!

  • 22 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1717
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Grosseinkauf in Windhoek
Auf geht's in die Stadt zum Grosseinkauf für die nächsten 8 Tage: 135 l Diesel, 50 l Trinkwasser, 15 l Rotwein, 10 l Weisswein, 1 Fl. Pastis, 2 Fl. Gin, 5 l Schweppes Tonic, 5 l Coca, 3 l Appletizer und 2 l Milch.



Gehacktes für Bolognaise, Ragout für Gulasch, Poulet, Steaks und Bratwürste für Grilladen, Maiskolben, Salate, Tomaten, Zwiebeln, Teigwaren, Kartoffeln, Aufschnitt und Käse für Sabdwiches, Eier und Speck fürs Frühstück, getrocknete Aprikosen und Pfirsiche als Snack und Kleinigkeiten. Zurück im Camp laden wir alle Army-Kisten aus und machen Ordnung, resp. verstauen sämtliche Einkäufe nach einer logischen Reihenfolge. Das bringt uns Lachkrämpfe...

Der chinesische Botschafter küsst uns an einer Ampel in der Stadt....

  • 23 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 5223
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Wir fahren erneut in die Stadt und wie wir an einer Ampel anhalten, macht es bumm... Die Polizei schaut dem gerade zu und sagt uns, es habe Schaden gegeben. Eigentlich wollten wir gar nicht aussteigen, denn wir wussten gleich, dass uns nichts passiert ist, dem Verursacher aber schon. Die Polizei funkt einen anderen Polzisten herbei und wir warten gottergeben auf der Kreuzung bei drückender Hitze. Es wird weder ein Pannenkreuz augestellt, noch regeln die zwei Polzisten den Verkehr...

Am Flughafen

  • 24 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1454
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Am Flughafen

Wie wir am Flughafen eintreffen, sehen wir, dass es gar keinen Flug gibt, der Anne's Angaben entspricht... Es kommen drei Flüge von Johannesburg... Auf Welchem kommen sie wohl? Wir gehen essen, spazieren ein bisschen herum und plötzlich stehen sie vor uns!

Das Materhorn in Namibia

  • 25 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1548
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Das Materhorn in Namibia
Bei strahlend schönem Sonnenschein verlassen wir die Zivilisation und reisen westwärts Richtung Usako zu den Spitzkoppien, auch genannt "Matterhorn von Namibia". Anne und Daniel können sich nicht sattsehen an der Weite der Gegend. Sie spüren, dass sie körperlich zwar jetzt hier inmitten von Namibia in den Ferien weilen, aber geistig und seelisch sind sie nocht nicht "angekommen". Die sehr vielen neuen Eindrücke können sie noch nicht so recht verarbeiten. Umso besser ist es also, dass diese erste Etappe schon um die Mittagszeit beendet ist. Wir finden den wunderschönen, einsamen und schattigen Campingplatz Nr. 10 bald wieder und freuen uns, dass er noch frei ist.

Der Bodybuilder in der Namibwüste

  • 26 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 4621
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Der Bodybuilder in der Namibwüste
Während Anne und Daniel noch in Träumen liegen, bereiten wir das Frühstück vor und beginnen mit dem Camp-Abbau. Wir wollen früh losfahren, wegen der Hitze. Weiter geht es westwärts nach Swakopmund. Nebel und nur 16 Grad erwarten uns am Atlantik. In einer Konditorei, die etwa vor 100 Jahren gebaut worden ist, kaufen wir Rosinenschnecken. Irgend Jemand behauptet hier im Auto, nur eine gegessene Rosinenschnecke gebe die nötige Energie, um in die Wüste reinzufahren.... Das landschaftliche Bild zwischen Swakopmund und Walvis Bay ist spektakulär: rechts der Strasse ist der Atlantik, links der Strasse grosse rote Sanddünen. Es soll Tage geben, wo sie mit einem Schneepflug die Strasse von Sandverwehungen freimachen...
Kurz nach Walvis Bay fahren wir nun ostwärts in die Namibwüste rein. Beim Übergang von Asphaltstrasse auf ungeteerte Strassenpiste machen wir Halt und lassen viel Luft aus den Pneus raus. Ein kleiner PW fährt in rasendem Tempo an uns vorbei....

Die schöne Lodge in der Namib!

  • 27 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 5292
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Die schöne Lodge in der Namib!
Wir brechen unser Camp ab und zügeln ins 7 km entfernteRostock Ritz, wo wir zwei Doppelzimmer reserviert haben. Wir können es kaum erwarten, bis die Zimmer bereit sind und wir duschen können. Mittags ist es am Schatten schon 36 Grad, so dass wir uns in die kühlen Steinzimmer zurück ziehen. Vom Zimmer aus sehen wir an eine Wasserstelle, wo sich Zebras, Springböcke und ein einzelner Gemsbok aufhalten

Fahrt nach Sesriem

  • 28 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1919
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Fahrt nach Sesriem
Beim Aus-Checken im Ritz sagt uns der Manager, Walter, er habe uns vor ca. einer Woche auf dem Spreeshoogte-Pass gekreuzt. Er habe unseren roten Mitsubishi Triton mit Mission-Anhänger sofort wieder erkannt. Hier sind alle Allradfahrzeuge weiss (wegen der günstigeren Versicherungsprämien, aber auch wegen der Hitze), unser Auto fällt also offenbar auf. Walter haben wir im Februar kennen gelernt, als wir im Ritz campten. Nun geht unsere Fahrt weiter durch die Wüste Richtung Sesriem, dem Eingangstor zu den Sossusvlei-Dünen.

Die Deadvlei...

Ein weiterer Höhepunkt!

  • 29 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1596
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Die Deadvlei...
Um halb 6 starten wir Richtung Sossusvlei, dies sind 60 km. Die letzten 5 km sind nur für Allradfahrzeuge zugelassen. Der Sand ist 35 cm tief, es füllt sich in etwa an, wenn wir in Neuschnee fahren würden. Vor uns haben sich zwei Fahrzeuge bereits im Sand "verlocht", Res versucht, die Fahrspur zu wechseln, damit wir nicht anhalten müssen, sonst würden wir ebenfalls stecken bleiben.

Auf der 707 Route

Und die Oryx Antilopen

  • 30 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1683
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Auf der 707 Route
Auch die heutige Etappe könnten wir kürzer machen. Aber, da wir im Februar schon hier waren und die Region ein kleines Bisschen kennen, nehmen wir einen Umweg und fahren über die P707 zu unserem nächsten Ziel. Aus der Fahrtrichtung, die wir fahren, haben wir links die Tirasberge, wunderschöne Bergformationen, auf der rechten Seite rote Dünen.  Die Landschaft ist wiederum sehr einsam und karg, aber wir sehen so viele Gemsboks, manchmal scheint es sogar, als würden sie Model spielen. Sie stehen auf einer winzigen Anhöhe und stehen zum fotografieren und filmen bereit.

Auf zur Oranje

Der Fluss, der die Diamanten nach Namibia brachte!

  • 31 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1507
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Auf zur Oranje
Vor einer Woche sind Anne und Daniel angekommen, heute Morgen hat es sich super gezeigt, was für ein eingespieltes Team wir sind. Innert einer Stunde nach Erwachen, haben wir Kafi getrunken, Zähne geputzt und Alles abgewaschen vom Vorabend, Alles zusammengepackt und eingeräumt. Und schon geht es weiter.

Über die Grenze, zurück nach Südafrika

  • 1 November 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 4607
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Über die Grenze, zurück nach Südafrika
Die Grenzformalitäten laufen zügig. Wir wussten aber nicht, dass zur Zeit ein Fleischverbot besteht. Es ist nicht erlaubt, Fleisch von und nach Namibia, resp. Südafrika mitzunehmen. Res lenkt den Polizisten ab, indem er ihm erzählt, wir wollten den Anhänger verkaufen, ob er ihn mal anschauen wolle... Er vergisst unseren Kühlschrank mit Fleisch-Inhalt.... Glück gehabt.

Und weiter nach Montagu

  • 2 November 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1972
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Und weiter nach Montagu
Unser Frühstück wird mit Hahn-Gekrätz bereichert. Nun packen wir zusammen und fahren bis Montagu.... Auf der Fahrt empfiehlt mir Anne, doch noch die Täfeli-Geschichte nieder zu schreiben, und Die geht so: in der Mittelkonsole hat es ein grosses Fach, in welchem Res und ich Täfeli's aufbewahren. Wann immer wie können, kaufen wir Jene mit tropischen Früchten. Zuunterst im Fach ist die gleiche Sorte, aber mit Pfefferminz-Geschmack.

Auf der Route 62

  • 3 November 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1451
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Auf der Route 62

In Windeseile ist alles gepackt und verladen und wir fahren über die Route 62 (etwa so bekannt wie die 66 in Amerika) nach Oudtshoorn. Die Besitzer der Gästefarm kennen wir nun schon ganz gut. Per Email haben sie versprochen, den Kühlschrank mit reichlich Weisswein und Amarula aufzufüllen. Wir werden sehr herzlich empfangen, so als wären wir enge Freunde.

Ab nach Hause!

  • 4 November 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1493
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Ab nach Hause!
Nun hält mich nichts mehr. Ich will auf dem allerschnellsten und kürzesten Weg nach Hause. Innert 10 Minuten renne ich durch den Supermarkt und kaufe ein. Ich will heim!!!!
Den Anderen bleibt Nichts anderes übrig, als meinem Tempo zu folgen. Um 13 Uhr hupen wir wie verrückt: wir fahren auf unser Grundstück. Bonface erwartet uns. Er hat uns einen sehr schönen Empfang bereitet.

Der Tag danach...

  • 5 November 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1371
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Emily und Bonface waschen, putzen und räumen auf, während Res die Homepage aktualisiert und ich mit Anne und Daniel auf Einkaufstour gehe. Farmstall, Millshop und andere Lädeli. Wieder zurück, liegen meine Nerven blank mit diesem Katzengeschrei. Anruf zum Tierarzt!
Abends laden Anne und Daniel uns ins Lilipond zum Nachtessen ein. Es gibt Springbok-Carpaccio, Rüebli-Kürbissuppe, Pouletgeschnetzeltes an einer Thaisauce mit Basmati-Reis und zum Dessert Bananen-Glace und ein dunkles Schmelzbrötchen. Dazu trinken wir einen auserlesenen, speziellen Pinot Noir. Wir fühlen uns einmal mehr wie im Paradies und sind uns einig, dass dies ein sehr würdiger Abschluss ist. Morgen müssen sie bereits zurück in die Schweiz...
Nach einem kräftigen grossen Schluck Brandy schlafen wir Alle tief und traumlos (auch Nolas Geschrei stört uns nicht)!!!!!!!!

E N D E

  • 6 November 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1499
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E N D E

Um 8 Uhr Kehricht zum Sammelplatz bringen, Frühstück machen, 9 Uhr Termin beim Tierarzt. Der Morgen beginnt hektisch. Und noch immer habe ich Nichts vom Garten gesehen, geschweige denn die Reisetasche ausgepackt. Nach ca. 10 Minuten hat die Tierärztin den Befund: Nola IST RAMMLIG und muss unverzüglich kastriert werden.... Anne hatte Recht. Sie ist ja auch Arztgehilfin (oder wie heisst das heute wohl?).
Um halb 10 fahren wir nach George an den Flughafen. Noch immer wissen wir nicht, ob wir unseren Job als Reiseleiter gut gemacht haben. Sind wir im Bonus oder Malus Bereich????
Die Antwort stehe im Gästebuch, wird uns mitgeteilt. Also müssen wir uns noch etwas gedulden. Nach einem letzten gemeinsamen Mittag in Heroldsbay heisst es "auf Wiedersehen" zu sagen. Wir freuen uns riesig, dass es den Beiden so gut gefallen hat und sie bereits Pläne schmieden für die nächste Reise nach Südafrika oder Namibia oder Malawi. Die Chefs von Anne müssen sich auf Etwas gefasst machen.....
Wir fahren noch in die Stadt und bringen viel Lesestoff ins Spital, da wo Jack seit Montagmorgen weilt. Treffen können wir ihn allerdings nicht, er hat Therapien.
Zurück in The Crags holen wir die frisch operierte, leicht beduselte Nola ab und kehren heim.
Die letzten 48 Stunden fühlen sich an, als wäre ein Sturm über uns hinweg gefegt. Alles ging so rasch und durcheinander vorbei.
Nun sitzen wir auf der Veranda und geniessen die letzten Sonnenstrahlen.
Eine traumhaft schöne vierwöchige Reise ist zu Ende. Wir fuhren 6285 km mit nur gerade einem technischen Problem. Alles Übrige verlief nach Plan. Wir blicken auf vier herrliche Wochen zurück, die mit Anne und Daniels Begleitung noch wervoller erscheint.
Herzlichen Dank und bis bald!

PS. seit unsere Rückkehr hat Bonface keine Beschwerden mehr....

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