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Unsere zweite Reise nach Namibia, im Herbst 2012

Die Abreise

  • 6 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1826
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Die Abreise
Unsere Abreise fängt schon mal gut an: wir verschlafen uns um eine Stunde... Endlich, um 10 Uhr geht es los Richtung Paula und Jack. Wir sind zu Kafi eingeladen und müssen noch unsere zweite Matratze aufladen. Faye und Horst aus Oesterreich sind eingetroffen, sie suchen ein Haus in The Crags und wollen so schnell wie möglich nach Südafrika zügeln.

Aber wo sind die Löwen?

  • 7 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 4937
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Aber wo sind die Löwen?
Bereits um 7 Uhr sind wir beim Frühstück, heute wollen wir endlich die vor einem Jahr wieder eingegliederten Löwen sehen hier im Park. Wir sehen Zebras, Strausse, Red Hardebiests, Oryx-Antilopen und Springböcke, aber keine Löwen. Zurück im Camp erfahren wir, dass sich die Löwen im Moment in unwegsamem Gebiet bewegen. Diese Löwen sind mit Satelittensendern ausgerüstet...

Erste Probleme

Die Katzenwelt zu Hause macht Probleme...

  • 8 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1565
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Wir verlassen den Karoo NP und füllen unseren Tank wieder voll auf mit Diesel. Sicher ist sicher, wer weiss, wie lange der LKW-Streik noch andauert. In Joburg sind die Tankstellen bereits leer, wie auch die Gestelle in den Supermärkten. Kommt uns das nicht ein bisschen bekannt vor??? Malawi Juli/August 2011....
Ab Beaufort West fahren wir durch das Northern Cape Richtung Norden bis wir kurz nach Britstown unser Camp beziehen. 280 km und nur gerade zwei Ortschaften, dazwischen Weite, Oede und nochmals Weite. Auf dieser Strecke sehen wir etwa 10 Farmen, allesamt Schafzucht. Ansonsten einfach nur Natur pur. Jeweils schon von Weitem wissen wir, wann wieder mal eine Farm auftaucht, denn die Oede zeigt kein Grün. Die Farmen liegen wie Oasen in sattem Grün. Unzählige Windräder pumpen das wertvolle Wasser zum Farmer und seinen Angestellten. Diese Farmen ...

Upington zum zweiten

  • 9 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1833
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Upington zum zweiten
Wir verlassen das Kambro Camp und fahren nun Richtung Upington. Auf diesen 520 km hat Res das Lenkrad nur etwa 20 x bewegt! Schnurgerade durch die Weite des Northern Cape. So etwa alle 30-40 km sehen wir eine Farm und auf diesen 520 km passieren wir nur gerade 3(!) Ortschaften!!!! Einsamkeit pur.... Dennoch gefällt uns diese Gegend, die Vegetation ist recht abwechslungsreich, Büsche, Sträucher und Bäume verändern sich fortlaufend, je nördlicher wir reisen. Unser Ziel ist das Nature Reserve Spizkop...

Hilda und Fridolin

Die Springböcke

  • 10 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1632
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Hilda und Fridolin
Schon um 8 Uhr fahren wir in die Stadt und schauen uns den Trailer an. Aber es ist nicht Derjenige, den wir uns wünschen. Geld gespart!
Wir machen einige Einkäufe, tanken voll, buchen für den Park und sind mittags wieder auf dem Camp. Ich taufe die beiden Springböcke, die ständig um uns herum hüpfen auf die Namen Hilda und Fridolin....

Die Baustellenarbeiter

  • 11 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1531
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Wir fahren nochmals kurz in die Stadt: Res' Schuhe sind in Woodsgift geblieben... Also Schuheinkauf! Nun sind wir wieder zurück, das Feuer ist angeworfen, bald starte ich mit der Zubereitung eines Gulaschs im Potjie...
Hoffentlich kommt dies gut!
Ja, es kommt gut und die drei Männer geniessen es sichtlich, bekocht zu werden. Sie arbeiten im Strassenbau in einer privaten Firma, die aber zu 90% Prozent Aufträge für den Staat ausführt. Auf die Frage, wie das denn mit den Arbeitern funktioniere, bekamen wir folgende Antworten.

Ab in den Kalahari Gemsbockpark

  • 12 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 19218
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Von unserem Camp ausserhalb Upington geht es nun in den Park. Auf den 250 km sehen wir kaum je eine Farm. Die Strasse ist nicht mehr ganz so schnurgerade, dafür geht es auf und ab in sanften Wellen durch Sanddünen, auf denen weiss-gelbe Gräser wachsen und grad in Blüte stehen. Wir niessen uns dumm und dämlich!!! Unsere Nasen kitzeln wie verrückt.

Barbara's erste Löwen!

  • 13 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 5433
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Barbara's erste Löwen!
Kurz nach sieben machen wir uns auf den Weg nach Nossob ins nächste Camp, 160 km nördlich vom Parkeingang Twe Rivieren. Die Strasse ist tiefsandig, dann wieder sand-wellblechartig, eigentlich gar kein Fahrvergnügen. Landschaftlich aber wunderschön: weisse Sanddünen wechseln sich mit Gelben und Roten ab. Die Strasse liegt im eigentlichen Flussbeet des Nossob, aber wann dieser Fluss das letzte Mal Wasser geführt hat, steht wohl in den Sternen...

Wir haben eine Schraube locker...

  • 14 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1811
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Wir haben eine Schraube locker...
Frohgemut starten wir kurz nach Sieben Richtung Namibia-Grenze. Wir müssen 40 km zurückfahren, auf gleicher Strecke, wie wir in das Nassobcamp kamen. Bei der Abzweigung ist ein Picknickplatz mit Toiletten. Wir machen kurz Halt und Res stellt fest, dass unser Anhänger defekt ist. Wir haben eine Mutter verloren, dadurch hat sich der Bolzen gelöst... Es ist schon 42 Grad heiss, aber erst 9 Uhr...

Katzenproblem 2 (Zuhause)

  • 15 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1596
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Frühmorgens ruft Bonface an, wir ahnen nichts Gutes. Und so ist es. Eine Wildkatze hat unseren beiden verbliebenen Katzen nach dem Frühstück aufgelauert und Jamie gejagt. Bonface konnte die Wildkatze zwar vertreiben, aber von Jamie fehlt jede Spur. Ich sende eine SMS an Jack, er solle doch bitte umgehend zu Bonface. Später erhalte ich einen Anruf, es habe sich um eine Rooicat (Caracal) gehandelt. Wir bitten Bonface, die Kleine einzusperren und nach Jamie Ausschau zu halten.

Ab in die Wüste

  • 16 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 5208
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Ab in die Wüste
Nachdem wir gestern das Auto aufgeräumt und entstaubt haben und den Trailer nach Erhalt ebenfalls à jour gebracht haben, geht die Reise nun direkt an die Grenze. 130 km pfeilgerade, super gute Asphaltstrasse. Die Zollformalitäten laufen an beiden Posten zügig, mit Spässen und viel Gelächter. Wir verstehen nicht, warum wir immer so viel Negatives darüber lesen. Wie benehmen sich die Menschen denn? Dass es so viel Unmut zu schreiben gibt?
Ab der Grenze geht es weiter Richtung Karasburg, Grünau und nach Ketmaanshoop. Von Grünau bis K'hoop kennen wir die Strecke. Diese fuhren wir vor ganz genau drei Jahren mit dem Camper in gegengesetzte Richtung. Erinnerungen kommen wach, wie etwa ein Gespräch "wie sagen wir dies den Eltern, dass wir zügeln....".

Die Luxusdusche in der Wüste

  • 17 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 5089
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Die Luxusdusche in der Wüste
Was für eine Fahrt: von Keetmanshoop nehmen wir die B4 Richtung Lüderitz, biegen dann in Goabeb ab Richtung Bethanien und Maltahöhe. Ab Bethanien (ehemalige Missionsstation) haben wir ungeteerte Strasse, aber derart gut, dass ein Jumbo landen könnte. Hier haben sie Platz für breite Strassen.... Landschaftlich werden wir überwältigt: die Fahrt durch die Tirasberge ist umwerfend. Wir gelangen ins schwärmen und verlieben uns in dieses Gebiet. Abwechslungsreich und doch karg und einsam und dennoch voller Überraschungen, landschaftlich bezogen. Uns fehlen die Worte. Die Strasse ist sehr staubig, schon von weitem sieht man ein entgegenkommendes Auto...

Brot für Brüder...

  • 18 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 5464
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Brot für Brüder...
Wir erwachen erst um acht Uhr, so still ist/war es hier! Wir verlassen das Bullsport-Camp und fahren nun weiter Richtung Norden nach Solitaire. Statt die kürzere Route zu wählen, fahren wir über den Reenshoogte-Pass durch die Naukluftberge. Es lohnt sich: Einsamkeit pur, landschaftlich wiederum abwechslungsreich und interessant. Wir staunen nicht schlecht ...

Die Villa Wahnsinn!

  • 19 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 4209
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Die Villa Wahnsinn!
Die Fahrt geht nun über den Spreeghoote Pass. Wir wollen oben auf dem Pass campen. Der Pass liegt auf 1700 m ü.M., wie wir oben sind erstreckt sich ein riesiges Hochplateau vor uns auf. Eine Farm bietet Camping an und so machen wir Halt. Von Weitem sehen wir sehr schön gedeckte Strohdächer. Dies seien Villen, aber alle besetzt. Also Camping. Wie wir bezahlt haben, erinnert sich die Farmersfrau, dass Jemand annulliert habe. Ob wir denn lieber eine Villa hätten?

Die ersten Schweizer...

  • 20 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1686
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Die ersten Schweizer...
Fast ein bisschen traurig verlassen wir die Namibgrens-Farm Richtung Windhoek. Nach gut drei Stunden schlechter Schotterpiste kommen wir ziemlich durchgerüttelt in Windhoek an. Als Erstes brauchen wir Diesel. Der Tankwart beklagt sich bei Res über die Kälte: er sei kurz vor dem erfrieren - das Thermometer zeigt 22 Grad an....

Die Namibianische Köchin im Baströcklein...

  • 21 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 5046
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Dank Wireless können wir heute alle Reisetage-Einträge und einige Fotos auf unsere Homepage laden. Die Verbindung ist nicht gerade schnell, etwa so schnell wie sich eine Schnecke vorwärts bewegen würde, gäbe es Schnecken hier in Windhoek....

Grosseinkauf in Windhoek

....und das zarte Oryx Fillet!

  • 22 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 1780
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Grosseinkauf in Windhoek
Auf geht's in die Stadt zum Grosseinkauf für die nächsten 8 Tage: 135 l Diesel, 50 l Trinkwasser, 15 l Rotwein, 10 l Weisswein, 1 Fl. Pastis, 2 Fl. Gin, 5 l Schweppes Tonic, 5 l Coca, 3 l Appletizer und 2 l Milch.



Gehacktes für Bolognaise, Ragout für Gulasch, Poulet, Steaks und Bratwürste für Grilladen, Maiskolben, Salate, Tomaten, Zwiebeln, Teigwaren, Kartoffeln, Aufschnitt und Käse für Sabdwiches, Eier und Speck fürs Frühstück, getrocknete Aprikosen und Pfirsiche als Snack und Kleinigkeiten. Zurück im Camp laden wir alle Army-Kisten aus und machen Ordnung, resp. verstauen sämtliche Einkäufe nach einer logischen Reihenfolge. Das bringt uns Lachkrämpfe...

Der chinesische Botschafter küsst uns an einer Ampel in der Stadt....

  • 23 Oktober 2012
  • Autor: Barbara
  • Anzahl der Ansichten: 5314
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Wir fahren erneut in die Stadt und wie wir an einer Ampel anhalten, macht es bumm... Die Polizei schaut dem gerade zu und sagt uns, es habe Schaden gegeben. Eigentlich wollten wir gar nicht aussteigen, denn wir wussten gleich, dass uns nichts passiert ist, dem Verursacher aber schon. Die Polizei funkt einen anderen Polzisten herbei und wir warten gottergeben auf der Kreuzung bei drückender Hitze. Es wird weder ein Pannenkreuz augestellt, noch regeln die zwei Polzisten den Verkehr...
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