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Die Reise nach Malawi und zurück 2011

Es ist soweit!

  • 1 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 1741
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Es ist soweit!
Es ist soweit: wir starten! Wir freuen uns riesig, nach fünfmonatiger Planung nun abzureisen. Es gilt nur noch, Katzen und Haus "tschüss" zu sagen und diesen Laptop einzupacken....

Regenbogen Tag

  • 2 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 1806
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Regenbogentag
Um 10 Uhr ist es soweit, wir starten Richtung Malawi bei kaltem, windigem und stürmischem Wetter. Ab Beaufort West wird das Wetter schön, aber bitterkalt ist es draussen.
Ab hier fahren wir nun durch eine für uns neue Landschaft. Bis hierher haben wir sehr sehr viele Regenbögen gesehen – deshalb bekommt dieser erste Tag den Namen Regenbogentag.

Zugefroren!

  • 3 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 1752
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Zugefroren!
Unser Auto ist zugefroren, mit meiner Medibox enteisen wir die Fenster – wer hätte gedacht, einen Eisschaber aus der Schweiz mitzunehmen? Es ist -2°, stahlblauer Himmel und eine total menschenleere Gegend, die Strasse schnurgerade für die nächsten 100 km bis Britstown, weiter nach Kimberley. Nach Kimberley ändert sich die Gegend:

Kühe, Schafe und Ziehen

Und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt...

  • 4 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 1637
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Bei -2° Innentemperatur (des Zeltes) und -8° Aussentemperatur erwachen wir und sind erstaunt, dass wir überhaupt nicht kalt gehabt haben. In Vryburg finden wir einen 4x4 Shop mit einem super netten Besitzer, der uns aber leider auch nicht weiterhelfen kann. Aber ich finde zumindest eine Strassenkarte von Malawi – das ist doch schon mal was. Weiter geht die Fahrt Richtung Mafikeng. Bei der Einfahrt in die Stadt liegen plötzlich 10 m3 Geröll auf der Strasse, wir kommen knapp daran, darüber vorbei und fragen uns, was da wohl passiert ist. Nach 100 m liegen wiederum 10 m3 Geröll vor uns auf der Strasse, definitiv kein Durchkommen mehr. Wir fahren einem Einheimischen nach und auf Schleichwegen gelangen wir irgendwann wieder auf die Hauptstrasse.

Eine Lesebrille musste her...

  • 5 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 1768
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Eine Lesebrille musste her...
Frühmorgens gehen wir einkaufen und schon wieder müssen wir Lesebrillen kaufen: vorgestern überfuhren wir meine Handtasche auf dem Campingplatz, jetzt hat Res seine Brille verloren… wenn das so weitergeht, kippt unser Budget ab dieser Lesebrillen-Einkaufstour! Eine Botswana-SIM-Card steht ebenfalls auf dem Einkaufszettel. Weiter geht die Fahrt in den Mokolodi-Park

Mokolodi und Gaborone

  • 6 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 1797
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Mokolodi und Gaborone
Morgens um halb 8 wecken uns 6 Impalas, die sich einen Kampf geben, wir stehen auf, kochen Kafi und während dem Abwasch danach besucht uns der Giraffe wieder. Es ist schön und warm, nun packen wir zusammen und fahren weiter. Gaborone hat sich stark verändert und vorallem vergrössert, Res kennt nichts mehr. Zudem haben sie eine Umfahrungsstrasse gebaut, so dass wir nach 20 Minuten die Stadt bereits hinter uns haben. Es wird eintönig und langweilig bis Mahalapye, schnurgerade A1, Landschaft eintönig gleich. In Mahalapye gehen wir was essen und beschliessen, bis in den Khama Rhino Park weiter zu fahren.

Bei Orapa die Diamanten Stadt

  • 7 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 3198
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Bei Orapa die Diamanten Stadt
Je nördlicher wir gelangen, je wärmer wird es, aber auch schwärzer. Die Menschen sind nicht bloss sehr dunkel, sie sind sehr schwarz, die runden stroh gedeckten Häuschen mehren sich, je weiter wir nordwärts fahren. In der Nachbarstadt von Orapa (best gehütetete, strengbewachte und eingezäunte Diamantenstadt von Afrika) beziehen wir ein Hotelzimmer. Lethlakane ist der letzte Ort, um Diesel zu tanken, einzukaufen und sich vorzubereiten, bevor man die Salzpfannen durch die Makgadikgadi Pans reist.

Mittels GPS durch die riesen Salzpfannen

  • 8 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 4356
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Mittels GPS durch die riesen Salzpfannen
Einkauf: Zusatzkanister für Diesel, somit haben wir 60 Liter Reserve-Diesel bei uns und im Autotank hat es 65 Liter, Holzkohle, Bargeld und diverses Kleinzeugs. Und dann geht’s los. Von Orapa sehen wir nichts, nur die riesigen Abraumhalden machen Hügel in der weiten flachen Gegend. Wir verlassen die Teerstrasse und biegen in eine Sandpiste ein, Richtung Salzpfannen. Unterwegs halten wir an, um Feuerholz zu sammeln und stellen fest, dass ein Aussenkanister nicht dicht ist. Der Trailer sieht fürchterlich aus – dieses Gemisch aus Sand und ausgelaufenem Diesel…. Weiter geht die Fahrt durch Gestrüpp, Savanne und durch weite, braune Grasfelder.

Weiter nach Maun

  • 9 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 1833
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Weiter nach Maun
Und wieder leuchtet der Chapman’s Baobab rot in den Himmel bei Sonnenaufgang, totenstill ist es, nur wir zwei und Natur pur. Bevor wir den Platz verlassen, durchsuche ich meine Kleider und finde ein T-Shirt, das ich der kleinen Kuharita schenken will. Sie hat nur Lumpen am Leib. Dazu eine Seife für ihre Mutter. Wieder strahlt sie wie eine Königin, als sie die Geschenke entgegennimmt.
Weiter geht die Fahrt zum Green’s Baobab, der allerdings nicht ganz so imposant ist. Von dort bis Gweta ist die Strasse lausig und wir sind froh, endlich dort anzukommen.

Ein Ruhetag

  • 10 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 1788
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Ein Ruhetag
Dieser Ruhetag sieht wie folgt aus: Fotos und Filme aufbereiten zum Hochladen auf unsere Homepage, Kleider waschen, Brot backen, Rüebli rüsten und kochen für Rüeblisalat, Duschen und Haare waschen, an der Bar hat es Internet-Verbindung, also Daten hochladen, Tagebuch nachführen, Karten und Routen neu überdenken und planen…. Das ist Ruhetag!

Spätzli und Gulasch

  • 11 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 1773
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Spätzli und Gulasch
Wir gehen einkaufen, von der erwähnten Kriminalität spüren wir rein gar nichts. Es ist ruhig und gelassen, das Einkaufsangebot ebenso gut wie in Südafrika, wenn nicht sogar besser: in einem Gestell sehen wir tatsächlich 8 Flaschen Ricard und 6 Flaschen Pernod – wer hätte das gedacht! In einem Internet-Café können wir endlich unsere Homepage aktualisieren – doch es dauert, es braucht Zeit, nichts so wie Zeit – es ist ja soooo langsam. Am Nachmittag machen wir selbstgemachte Spätzli, dazu gibt es ein Gulasch…. Lecker

In Richtung Moremi Nationalpark

  • 12 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 1783
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In Richtung Moremi Nationalpark

Frühmorgens starten wir in den Moremi Park, da es im Park drinnen keine freien Campinplätze mehr hatte, beziehen wir gleich ausserhalb ein Camp, welches nicht eingezäunt ist. Nun gilt es vorsichtig zu sein vor Elefanten, Hyänen, Löwen und Giraffen und kleineren Tieren. Bis spätabends sehen wir keine Tiere, wir hören jedoch die Elefanten im nahen Wald, wie sie Aeste abbrechen. Ein Honigdachs kehrt uns den Kehrichtkübel gleich 4x hinter einander, dennoch ist es nicht möglich, ihn zu fotografieren – wir sind halt Berner….

Die ewas anderen Brücken im Moremi

  • 13 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 2280
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Die ewas anderen Brücken im Moremi
Leicht verspätet starten wir in den Park. Der Parkwächter macht uns darauf aufmerksam, dass die zweite Brücke nicht passierbar sei, wir müssten uns ganz rechts halten und durch das Flussbett fahren. Wir treffen, Elefanten, Impalas, Nyalas, Zebras, Giraffen, Gnus, Warzenschweine, Hippos und andere Böcke. Wir fahren durch einen wunderschönen Birkenwald, das Laub hängt noch und scheint in den schönsten Farben. Dann wechselt die Gegend über in Savanne, auch hier ist es faszinierend! Die Strasse ist zum Teil sehr tiefsandig, wir müssen aufpassen, dass wir nicht steckenbleiben.

Die Veterinärkontrollen

  • 14 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 1805
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Die Veterinärkontrollen
In Maun hatten wir vor zwei Tagen Rindfleisch eingekauft und dieses gleich in den Tiefkühler gelegt. Nach dem Verlassen des Camps passieren wir kurz vor Maun eine Vet-Kontrolle. Der Ranger fragt nach Rindfleisch. Obwohl wir dies hier gekauft haben, müssen wir ihm das Fleisch aushändigen, es sei nicht erlaubt, Rindfleisch über diesen Check-Point zu transportieren – oder wir könnten es hier und jetzt gleich essen…. Die Botswaner haben eine Heidenangst vor der Maul- und Klauenseuche….

Das Elefanten Camp bei Kasane

  • 15 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 1882
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Das Elefanten Camp bei Kasane
Wir brauchen Diesel – aber auch hier kein Strom, dies haben wir ja schon gestern in Maun gehört. Halb Botswana ist seit mehr als 24 Stunden ohne Strom. Das Problem scheint grösser zu sein…. Die Tankstelle Caltex hat einen Generator und kann uns Diesel geben. Weiter geht die Fahrt nach Norden Richtung Kasane. Ein seltsames Auto überholt uns – es sieht wie ein Gefangenen-Transport aus. Später treffen wir dieses Auto an einem Rastplatz und Res erkundigt sich.

Ausflug in den Chobe Nat. Park

  • 16 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 1661
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Ausflug in den Chobe Nat. Park
Heute besuchen wir den Chobe Nationalpark und werden bitter entäuscht. Die Sandstrassen sind so tief und schlecht, dass wir umkehren. Es ist kaum fahrbar. Zudem hat es sehr viel Verkehr, resp. sehr viele Touristen. Wir kehren zurück in unser Camp und setzen uns Wasser, um den Elefanten zu zuschauen. Eine Mutter mit einem ganz kleinen, jungen Elefant schlürfen stundenlang Wasser, ohne sich von uns irritieren zu lassen.

Das perfekte Chaos an der Grenze zu Sambia

  • 17 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 2360
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Das perfekte Chaos an der Grenze zu Sambia
Sobald wir fertig gepackt haben geht es an die Grenze zu Sambia….. Es gibt eine Menge Papierkram zu erledigen an der Botswana-Grenze bezüglich Auto und Trailer. Wir müssen nachweisen können, dass dies unser Eigentum ist, zudem müssen wir jetzt und hier festlegen, welchen Grenzposten wir in Moçambique überqueren. Dann geht die Fahrt durch Niemandsland an den Sambesi-River, wo wir mit einer Autofähre nach Sambia gelangen. Uns ahnt Böses – ca. 80 LKW’s stehen am Strassenrand, wir werden aber durchgewinkt bis zur Fähre, vor uns nur zwei Autos und ein LKW.

Putz- und Waschtag

  • 18 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 2052
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Putz- und Waschtag
Heute ist Putz-, Wasch- und Aufräumtag – wir geniessen es, mal nicht im Auto zu sitzen. Wir lesen den Sambia-Reiseführer, diskutieren mit Deutschen, die neben uns campen, füttern Hühner und Hunde, kochen Bolognaise-Sauce auf dem Feuer, schwatzen mit einem Boy, der Dusche und WC putzt und uns Feuerholz bringt.

Livingston und die Viktoriafälle

  • 19 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 1905
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Livingston und die Viktoriafälle
Vor dem Nachtessen gestern Abend spielten wir Billard, dann holte uns der Koch. Es gab ein riesen-grosses Schweinssteak, sehr feine Kartoffeln und Salat. Es hat total gut geschmeckt – allerdings litt ich in der Nacht unter fürchterlichem Durst! Der Koch ist definitiv verliebt!!! Dieser Tag hat uns Beiden gut getan – relaxen und die Seele baumeln lassen – das haben wir nach 2 Wochen Reise gebraucht. Nun sind wir wieder fit! Wir fahren in die Stadt Livingstone, kaufen eine neue SIM-Karte für das Handy, schliessen die Haftpflichtversicherung für Malawi ab und gehen einkaufen. Wir sind angenehm überrascht, wie gut die Sambianer Englisch sprechen, wie hilfsbereit sie sind und immer fröhlich sind und ein Lächeln im Gesicht haben.

Die Velofahrer aus Holand

Auf dem Weg ans Kap der guten Hoffnung

  • 20 Juli 2011
  • Autor: Res
  • Anzahl der Ansichten: 2265
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Die Velofahrer aus Holand
Peter, der Barkeeper hat einen 8 Monate alten Sohn, auch er heisst Peter. Er schaut mich verständnislos an, sooo viele weisse Haut seine Augen werden grösser und grösser. Ich ziehe mich zurück, ich will nicht, dass er Angst bekommt.
Das Internet funktioniert, aber etwa 200x langsamer als in der Schweiz. Es ist also eine Schwerst-Gedulds-Aufgabe, Bilder und Tagebuch herunter zu laden. Res verzweifelt und fragt sich ernsthaft, ob er jemals wieder in der Schweiz ins Internet gehen kann viel zu schnell Herzinfarkt-Gefahr lautet sein Kommentar! Während Res sich herum ärgert, geniesse ich die Sonne mit warmen 26° und plaudere mit dem Barkeeper. Er erzählt mir, dass in Sambia 14 Std. Toleranz sind für ein Rendez-vous… nicht 15 Minuten wie in der Schweiz!!!
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